DRESCHEN Ein Brauchtum
Ein Theaterabend mit Witzen, Liedern und toxischen Tänzen über Misogynie. Ausgehend von alltäglichen Abwertungen, die wie das Brauchtum zum Kulturgut dazugehören, beobachten die Rabtaldirndln eine massive Gewaltbereitschaft gegenüber Frauen. Es ist gewissermaßen immer der gleiche Tanz: eine banale Grenzüberschreitung, Anspannung, Eskalation, die Honeymoonphase – und wieder von vorne. Über die Zeit hinweg steigert sich der Tanz in einen Totentanz der weiblichen Existenz in unserem Land.
Mei Voda ist Drescher und Drescher bin i.
mei Voda drischt ‘n Howan und die Weiber drisch i.
Konzept und Umsetzung: Die Rabtaldirndln und Ed. Hauswirth
Regie: Ed. Hauswirth
Schauspiel: Barbara Carli, Bea Dermond, Rosa Degen-Faschinger, Gudrun Maier
Bühne/Ausstattung: Leonie Bramberger
Künstlerische Mitarbeit: Eva Weiler
Technik: Armin Sauseng
Musik/Komposition: Peter Aßlaber
Produktionsleitung: Rosa Degen-Faschinger
Foto: Johanna Lamprecht
Publikumsgespräch im Anschluß an die Vorstellung am 2.10. mit Teresa Kirchengast (Gewaltschutzzentrum Steiermark) und Christian Brickmann (Neustart Steiermark)